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Lydia Balke – Stupid to hide the past under snow of last april –

And The Ass Saw The Asshole2016 | 160×110 cm | Öl und Acryl auf Leinwand | Privatbesitz |Foto: Lydia Balke Lydia Balke Stupid to hide the past under snow of last april Excuse me. Or not. 2019 – limited edition By Evdokia Michailidou 27. Oktober 2021 Wenn Schneemänner mit Wölfen und Füchsen bildhafte Freundschaften eingehen,  – Wildgeweihe ungerührt den Menschen bestarren, und der Wagemut und die List sich einen Weg durch die Kollaboration bahnen, so öffnen sich Welten in verhängsnisvolle und schreckende Spiegelungen, deren Protagonistinnen den fernen Blick in weite Landschaften und dunkle Wälder schweifen lassen, so arg und fein, wie die Wahrheit nur sein kann. Diesen genauen und undurchdringlichen Blick ins Drastische, die Version der unerbittlichen Vorstellungskraft über das rohe Gefühl – dies sind Segmente, in Andeutungen gedacht, aber in Klarheit gemalt. Die Ölformate der Malerin Lydia Balke steigen damit in die Grundthemen Dunkelheit, Leid, defekte Übereinkünfte ein. Diese, die aufgehellt sind, durch die stillen Details hyperrealistischer Vorstellungen von jungen Mädchen, Tauben, Mäusen, Schlachtmessern und wilden Tieren, zeigen die Bilder von realen Episoden – als Orte von Düsternis, einer vorgegebenen Drastik und wilder Gefangenheit. So erzählen Lydia Balkes Bilder zwar die Geschichten der Not, der Missgunst und der Einsamkeit, aber vor allem zeigen sie die Verletzlichkeit  – der Welt und der Natur, der Tiere und Menschen. Sie zeigen dies so eindringlich, dass man den Tanz auf Messers Schneide in den Knochen fühlt. Ihre Werke stellen uns als Betrachter:innen vor die Wahl, dieser Undurchdringlichkeit zu folgen oder ihre Fesseln  beim Hinabsteigen in ein Diesseits menschlichen Argwohns, an den Barrieren vor […]

Poeme – Notion Ausstellung mit Lesung 6/11 – 23/11/2021

poeme   –   notion Vernissage mit Lesung 06/11/21 By Evdokia Michailidou 26. Oktober 2021 poeme   –   notion Vernissage mit Lesung 06/11/21 evdokia michailidou sound performance – matthias kaiser Ausstellung mit anschließender Lesung zu Notizen, Erzählungen und Anekdoten. Poeme über Scheinwelten, Rückbeziehungen, Sprachliche Überreste ein Transfer zu logischen Kalkülen, ein Tableau für Experimente / Schilderungen und Widerlegungen, Überlieferung und Transkription. Gelesen werden Texte aus Erzählungen und Fragmenten. Poeme über Verwandlungen und  Rückbeziehungen, unbeabsichtigte Überreste, die als Gedanken und Ideen, wie Schriftgut oder Schriftdokumente auftauchen, als präzise Beschreibungen, konstante Lyrik. Die Lesung steht im Dialog mit Objekten und Videokunst. Hierzu laden wir Sie und Ihre Freunde herzlich ein. Hinterhof 24 Taunusstraße24 51105 Köln www.hinterhof24.de

Sculturale La Successiva 2021

Sculturale La Successiva Conzenhof By Evdokia Michailidou 14. November 2021 Herzliche Einladung zur Sculturale La Successiva 02.10. – 08.10.2021     Eröffnung: 02.10.2021 Conzenhof Was stoisch stehen geblieben ist, hat mit Wind und Wetter weiter gearbeitet oder geschützt geruht und zeigt sich nun in neuem Gewand und/oder Kontext. Einiges hat sich aufgelöst, nur Spuren noch des Skulpturalen… Was geblieben ist, hat weiter gewirkt, hat weiter gedöst, gespielt, hat weiter geschaut, hat weiter gedacht … zeigt sich in neuem kontextuellen Kleid oder zeigt sich gänzlich trotzend unverändert. Was dazu kommt, zu dem, das schon ist, zu dem, das schon war, ergänzt, begegnet, fordert heraus, reflektiert im Spiel mit allem Blühenden, Essbaren und Wuchernden … Brombeeren, Sommerflieder, Brennesseln, Schilfgras, Walnüssen, Äpfeln, Disteln, Holunder, Hagebutten, Kastanien … Vom 2. bis 8. 10. ist die ‘Sculturale, la Successiva’ Eröffnung am 2.10. Der Prozess von Prima zu allem Successivi ist fließend, von imaginär bis manifest, von leicht bis schwer, von zufällig bis in’s Detail beabsichtigt, öffnet sich die sculturale Sphäre wieder in alle Richtungen gedanklicher Experimente, konkreter Poesie von Hammer und Meißel und sonstiger handwerklicher Formungen… Das team der Sculturale Here some general information: Public transport: Line 7 from ‘Neumarkt’, Köln direction: Frechen/ Benzelrath, Stop: ‘Haus Vorst’, ten minutes walk. Car: Highway Cologne West, Exit: Frechen, turn to ‘Marsdorf’ On the 2nd: parking at ‘Schlaferei/ ‘multipolster’ Foot/bike: all paths lead to Village on Mars (Marsdorf) C O N Z E N H O F Dürener Straße 441 – 50858 Köln (Marsdorf)

Projekt 70017 – The dream of a pimp –

Projekt 70017 The dream of a pimp By Evdokia Michailidou 17. September 2021 freie dramaturgie eines imaginären schauspiels nach lutherischen vorstellungen von schuld und sühne Erdbeeren im Glas und Eierlikör, Palmen als Messingkerzenhalter, die rosenfarbigen und erträumten Wünsche von Liebe und Glück. Sentimental und trivial ist der Kitsch der Ganovenehre, eine Sehnsucht des Luden nach einer bürgerlichen Existenz, für die er alles tun und geben würde. Pfefferminze und Kaltgetränke in Kristallgläsern schimmern mit Glitzer und Blumenketten um die Wette – allerhand auf den Überwürfen und Plüsch. Die schwarze Reizwäsche liegt in einem Traum von Pink, kleinbürgerlich im Kerzenlicht, hastig auf drei Etagen. In den chicen Milieus, unverschnörkelt, die Neunschwänze-Leder-Peitsche im Schatten der Pumps und Leder-High-Heels, erscheint die Absteige. Ein Reservoir der tragischen Figur, in einer längst mit Plunder und Schund befüllten Welt. …a dream of a pimp. The Dream o erzählt von den Mysterien des Marquis – rücksichtslos und freizügig, unbeugsam als heather locklears dienender Held im Samtrock und mit tiptoes, als Bram Stoker in filmischen skurrilen Banalitäten auf den ersten Seiten der gleichnamigen Kurzgeschichte uns bekannt macht mit Draculas Gast, laviert er uns in die Welt des Obskuren. Falsche Verheißungen, Scheine aus Gold, – die Ludensprache suggeriert Anstand, wohlständigen Eigensinn, die Sehnsucht nach einer ruchhaften Welt. Es wird berichtet von der Vorgängigkeit allen Daseins und der Welt des Scheins. Den Verflechtungen des scheinbar Eigenen und den extraterrestrischen Weisen der Welt. Von der Différence des Subtilen und einer unzumutbaren Situation des Seins – einer Festung des Ich im Weltenall. Der Fremde rutscht in die Gründe der scheinbar freien Existenz, aus […]

Ausstellung – m.ü.l.l. – meine überreste lagern langfristig

Ausstellung – m.ü.l.l. meine überreste lagern langfristig By Evdokia Michailidou 25. September 2021 Vier Künstlerpositionen zum Thema Müll – begehbare Installation im Kunsthafen 8.Juli | 18:00 – 18.Juli | 21:00 Einen Diskurs zum Thema bietet die Schau „m.ü.l.l. – meine überreste lagern langfristig“ des Künstlers Gregor Zootzky, die am 8. Juli 2021 um 18 Uhr im Kölner Kunsthaus Rhenania eröffnet wird und digitale Collagen, Fotografie, Videos und Objekte von vier Künstlerinnen und Künstlern zeigt, die sich konzeptuell mit den Abfällen, Relikten und Fragmenten unseres täglichen Lebens auseinandersetzen. Unter der Schirmherrschaft von Bezirksbürgermeister Andreas Hupke und Mildred Utku (Mitglied Ernährungsrat und Sprecherin der Essbaren Stadt Köln) ist die Ausstellung, zu der ein Katalog erscheint, bis zum 18. Juli 2021 zu sehen. Informationen zu Konzerten und Performances während der Öffnungszeiten sind unter www.kunsthafen.com erhältlich. Sound-Poetry-Installation Anaphora : Rückbeziehung 2021 Evdokia Michailidou Markus Schulze Evdokia Michailidou (Text) Markus Schulze (Sound Composing) Erstes Fragment: Quotationen aus Wikipedia zum Thema: Great Pacific Garbage Patch Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler Ausstellung: Felix Kemner, Evdokia Michailidou, Anna-Lea Weiand, Gregor Zootzky Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler Rahmenprogramm: Jasmin Ali, Gernot Bogumil, Rudi Rumstajn, Gregor Weber, Stefanie Wüst Öffnungszeiten: donnerstags und freitags 17 bis 20 Uhr samstags und sonntags 15 bis 18 Uhr Rahmenprogramm: Vernissage: 8. Juli 2021, 18 bis 21 Uhr Zur Vernissage liest Stefanie Wüst Texte von Felix Kemner Live-Stream der Vernissage über Facebook „Gregor Zootzky“ Freitag, 9. Juli 2021, 18 bis 18.30 Uhr Gregor Weber & Gernot Bogumil – Müll-Performance Samstag, 10. Juli 2021, 18 bis 18.30 Uhr Jasmin Ali, Musikperformance mit Geige auf E-Beats Freitag, 16. Juli […]

Cristiana Cott –Performative Installation – 195 Cubic Centimeters, six hours per day, in: empty spaces, Düsseldorf, 01, 04, & 08-11-2020

Cristiana Cott – Performative Installation – 195 Cubic Centimeters, six hours per day, in: empty spaces, Düsseldorf, 01, 04, & 08-11-2020 By Evdokia Michailidou 09. April 2021 In Cristiana Cotts Performativen Installation 195 Cubic Centimeters  sehen wir Räume. Räumlichkeiten als Paradigma. Die partikulare Wechsel und Verbindungen herstellen wollen. Ohne die Vorstellung von Verwechslung und kompromittierenden Modi zu provozieren, Begehung und Begrenzung vorrausstellend, erlauben sie uns einen Einblick in Einrichtungen,  –  vor allem in entgrenzende  Anschauungen. Sie sind soziale, geographisch fest eingegrenzte Übereinkünfte. In ihnen  leben vornehmlich  Individuen. Sie sind zu einem bestimmten Nutzen verwendete, umschlossene Teile von Gebäuden – ihr Maßstab ist vage, aber vielversprechend. Zumindest, einnehmend, in weiten Teilen umspannend. Individuell werden sie flächig vereinnahmt und mit Komponenten gestaltet. Sie werden dadurch in ihrer Form und ihren aufgemachten Ausstattungen zu Räumen von Einzelnen, oder auch von Gruppen, Personen, Gemeinschaften. Sie werden zudem auch  begehbare, anschauliche Flächen von durchaus interagierenden Plattformen. D.h. sie haben mit Sprache und daher auch mit Sprachlosigkeit zu tun. Und zeigen dadurch, wie ein Individuum handelt und in Beziehung steht. In Cristiana Cotts Performativen Installation zeigt sie Räume als Käfige, in denen Menschen leben. Drei Performerx bewohnen die Käfige –  drei Tage über sechs Stunden hinweg in völliger Isolation. Sie sitzen in ihren Räumen ohne Gespräche miteinander zu führen und ohne von der Außenwelt einbezogen zu werden. Alltägliche Dinge verrichten sie in vollständiger Abkapselung. Den Besucher:innen ist es erlaubt durch Einwegscheiben in die Käfige zu schauen, oder auch in den Raum zu treten, in dem sich die Installation befindet und die Käfige mit ihren Insassen zu betrachten. […]

Über die Schönheit des Abgründigen und die Hintergründigkeit des Phantastischen – Die Bildwelten der Malerin Andrea Lehmann

Mit Motte durch Schnee, 2020, 30 x 21 cm, Öl auf Papier,Andrea Lehmann Über die Schönheit des Abgründigen und die Hintergründigkeit des Phantastischen Die Bildwelten der Malerin Andrea Lehmann By Evdokia Michailidou 13. Dezember 2020 Was wäre eine Phantasie ohne die Allegorien des Abgründigen anzuschauen und die Fanale der Widerspenstigen zu setzen? Wie entstehen phantastische Seinsweisen sonst, als auch mit Rücksichtnahme auf irreale und sonderbare Wunder…  die eine/n erahnen lassen, dass der Abgrund nahe ist… und doch die Gewissheit erübrigen, man verweile im Schutz der realen Welt, von Dämonen und Wesenheiten verschont…  In Andrea Lehmans Werken tauchen diese Gestalten und Anschauungsformen der phantastischen Wesen und surrealen Traumwelten in Sequenzen auf. Es sind eindringliche innere Bilder, die den Blick richten auf die Wesenheiten der mythischen Welt und zugleich öffnen sie einen Blick auf die Anschauung von realen und alltäglichen Erzählungen der Gegenwart. Die Verbindungswelten der alten und neuen Zeit erscheinen sodann  als hintergründige Vorstellung und geben den mythischen Wesenheiten Raum und Substanz, aus denen sich dann menschliche Manifestationen wie Emotion und Aberglaube zu den realen Seinsweisen unserer Welt destillieren. Dadurch entstehen Welten, die mit Ihrer Schönheit und Ausstattung, die Betrachter:in in die tiefen Schichten menschlicher Vorstellungskraft  begleiten und ihm die phantastischen Erscheinungen der Zwischenwelten als Spiegelbild seines inneren Selbst zur Seite stellen. Die Vorstellungen, die sich manifest und eigentümlich argonautisch, – feen- und zugleich sagenhaft,  in Andrea Lehmanns Bildern entfalten, zeigen in den Figuren und  Geschöpfen des phantastischen Realismus auf abgründige und zugleich wundersame  Weise das Erleben von real gewordenen Stimmungen. Die Alte Welt erlebt sich in ihnen selbst und mit […]

Corona Isolation Ironically, but true, 2020, 5 min – Video Artist Irena Paskali describes how she experienced the Corona Lockdown.

Corona Isolation Ironically, but true Video Artist Irena Paskali By Evdokia Michailidou 30. Oktober 2020 Ironically, but true. Als erste Frage: Wie sehen wir uns…? Zweitens: Welche Formen der Auseinandersetzung, innerhalb eines inneren Zirkels und dem Außen, außerhalb von uns, in der Begrenzung durch Distanz, werden begehbar? Welche Spuren bleiben in der Begehung des Inneren und welchen Raum erfassen die damit erbrachten Spuren über unsere Verfasstheit in verinnerlichten subjektbezogenen Vorstellungen? Distanz und Außenwelt betrachten sich hier in einem Diskurs zu unserem Sein und werden belegbar durch die Auseinandersetzung, die wir als spurenhafte Annahme in unserer Welt hinterlassen. Die Videokünstlerin Irena Paskali inspiziert diese Linien und Pfade der Wahrnehmung, in denen sie uns einen Blick gewährt in ihre innere Betrachtungswelt und ihre Anschauung. So lässt sie uns den Wahrheitsgehalt von Ironie ergründen und die inneren Momente der Außenwelt erforschen. In ihrem Video: ironically, but true… bespricht sie vorbehaltlos innere strukturelle Vorgänge, emotionale Verkettungen und Imaginationen, in denen sie die Außenwelt offenbar und unmittelbar entstehen lässt. Sie eröffnet die Sicht und die Annahme auf Sinnhaftigkeit von realen Mutmaßungen und klärt darin die Betrachtung, die wir in der vollkommenen Isolierung, in der Begrenzung des Öffentlichen als Einheit in unserem Sein erleben. Durch Kausalketten entschlüsselt sich ihr Monolog über Vorgänge, Handlungen, Aktion. Psychisch ist die Welt in ihrer Erscheinung…. ironisch verwandelt sich ihre Methode ins Reale. Diese Welt ist es, die ihre Wahrheit als wirkliche Welt entfaltet, – als Erlebnis- und Gefühlsstruktur, – als Blick auf die entglittene Vorstellung. Die Möglichkeit sich an die innere Erscheinung mit den Mitteln der Betrachtung ins Subjekthafte zu […]

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