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The great summer of art – artist camp

20 Jahre LABOR Projektgalerie
Gruppenausstellung

Anlässlich des 20-jährigen Bestehens der LABOR Projektgalerie hat das LABOR alleKünstler:innen, die im Laufe der Jahre präsentiert wurden, herzlich eingeladen The great summer of art zu feiern. Sehr viele sind der Einladung gefolgt und so werden über 110 Arbeiten aller Spartender bildenden Kunst (Malerei, Grafik, Skulptur, Digitalkunst, Fotografie) gezeigt werden. Es entsteht ein Zeugnis der großen Vielfalt der ausgestellten Künstler:innen und ihrer Werke sowie der leidenschaftlichen und facettenreichen LABOR-Arbeit. Kuratiert von Gerd Mies und Michael Nowottny. Die teilnehmenden Künstler:innen: Arthur | Mirjam Baker | Alejandra Baltazares | Heiko Bauer | Rainer Barzen |Franz Baumgartner | Andreas Bausch | Boris Becker | Hella Berent | Heiner Binding |Heiner Blumenthal | Peter Bömmels | Gerd Bonfert | Nicola Bosbach | Frank Breuer |Lars Breuer | Ludmilla Britto | Dora Cohnen | Claudia Desgranges | Barbara Dörffler |Brigitte Dunkel | Marc Duveneck | Rune Elgaard | Axel Fabry | Friedhelm Falke |Angela Falkenstein | Feli & Pepita | Reiner Fuchs | Nils Franke | Judith Ganz |Christoph Gesing | Ruth Gilberger | Karø Goldt | Grischa Göddertz | Wolfgang Göddertz |Ulrich Görtz | Matthias Grund | Gesine Grundmann | Joost van Haaften | Samuel Henne |Frank Herzog | Angie Hiesl & Roland Kaiser | Ines Hock | Dagmar Hugk | Katharina Jahnke | Arvid Jansen | Esther Janssen | Dorothee Joachim | Klaus Kampert | Kalaman | Hagen Keller |Thomas Kemper | R. J. Kirsch | Klaus Kleine | Stefanie Klingemann | Christof Klute |Kocheisen & Hullmann | Eva-Maria Kollischan | Maja Lilian Krakau | Karin Kutsch |Veit Landwehr | Ute Langanky | Renate Laqua | Wolfgang Laubersheimer […]

Visage Regime
Make Faces Great Again

Visage RegimeMake Faces Great Again My Body Is Not Your BrandÜber das Recht, kein Ideal zu sein Ausgehend vom hyperfeminisierten Schönheitsideal rund um das „Mar-a-Lago Face“ (benannt nachMar-a-Lago in Palm Beach) untersucht die Performance die Verschränkung von Schönheit,Jugendlichkeit und das während der Präsidentschaft von Donald Trump popularisierte „Mar-a-LagoFace“ als ästhetische Regierungsform. In Anlehnung an Diskurse der Gouvernementalität erscheintdas Gesicht als politisches Interface: als Schnittstelle zwischen neoliberaler Selbstoptimierung,konservativer Weiblichkeitsnorm und medialer Sichtbarkeit. Der Körper wird zur Bühne. Im Zentrumsteht das sogenannte „Mar-a-Lago Face“ – ein chirurgisch optimiertesErscheinungsbild, benannt nach Trumps Privatresidenz Mar-a-Lago in Palm Beach. Dieses Gesicht istweniger individuelle Entscheidung als vielmehr Chiffre: Es verkörpert ein normiertes Ideal ausJugendlichkeit, Kontrolle, Wohlstand und performativer Loyalität.In der Performance werden zwischen Make-up-Ritual und sprachlicher Intervention, Fragmente um körperliche Selbstbestimmung und normative Ideale als Sound Poetry realisiert, die in die Komposition eingesprochen wurden. Performance: Daria IuriichukIdee, Text, Kostüm: evdokia michailidouKomposition: Isabelle Finou 27. Juni 2026 18.30 Uhr   LABOR Projektgalerie, Ebertplatz KÖLN Daria Iurriichuk, Make Faces Great Again, 2026 Foto: Daria Iuriichuk

Make Faces Great Again (WT)

Visage Regime Mar-a-Lago Face und die Gouvernementalität der Oberfläche 6. 2026Performance„My Body Is Not Your Brand“ Über das Recht, kein Ideal zu seinAusgehend vom hyperfeminisierten Schönheitsideal rund um das „Mar-a-Lago Face“ (benannt nach Mar-a-Lago in Palm Beach) bewegt die Performance die Verschränkung von Glamour, Kapital und politischer Ideologie Zwischen Make-up-Ritual und sprachlicher Intervention. Schönheit erscheint hier nicht als Wahl, sondern als Erwartung – und Widerstand als Akt der Ent-Normierung. Die Performancearbeit untersucht das während der Amtszeit von Donald Trump sichtbar gewordene Schönheitsdispositiv als politisches Zeichen. Im Zentrum steht das sogenannte „Mar-a-Lago Face“ – ein hyperfeminisiertes, chirurgisch optimiertes Erscheinungsbild, benannt nach Trumps Privatresidenz Mar-a-Lago in Palm Beach. Dieses Gesicht ist weniger individuelle Entscheidung als vielmehr Chiffre: Es verkörpert ein normiertes Ideal aus Jugendlichkeit, Kontrolle, Wohlstand und performativer Loyalität.   Performance:  Daria Iuriichuk Idee – Text – Kostüm: evdokia michailidou Sound Komposition: Isabelle Finou   Ort: Artartist 2026 DüsseldorfBestätigter Aufführungstermin: 18. April, 16:30 UhrWeitere Spielorte: tba Location: Artartist 2026 Confirmed Date of Performance:  april 18th  4.30 pmAdditional venues:. T-b-a Foto: Ansgar Maria van Treeck

Literarische Interventionen

Literarische Interventionen   herausgegeben von Fatma Tuna Die Publikation ist im Rahmen des Projekts Das andere Literaturcafe entstanden.   Die Publikation des Literaturcafés ist endlich angekommen und kann demnächst zu den Öffnungszeiten des Literaturhauses Köln oder während der Treffen des anderen Literaturcafés abgeholt werden. Mit Texten von: Axel Mittelstaedt Kathrin Rothenberg-ElderAndrea Karimé @andreakarimeeJovan NikolićGeorg Smirnov @egor_and_reevich Glauconar YueSusanne HelmesSusanne Thiele @susamam Gabriel Riquelme @palabras.de.gabriel Rahbari MaleihehFelicia Nayevdokia michailidou @evdokia.michailidou Barbara Peveling @barbara_peveling Illustrationen von Yasmin Hasan @qasi4ka.shashi Fatma Tuna @diasporid evdokia michailidou @evdokia.michailidou Danke an Golnaz Zoleikani für die Gestaltung und das Layout.     Kontakt & Anfahrt Literaturhaus Köln e.V. Großer Griechenmarkt 39 50676 Köln      

feelings at doubt

–  feelings at doubt –                Das Fabelwesen Paraphonia – n. an abnormal change in voice quality. Über Liebe, Intimität und Freundschaft   Die intime Situation, in der sich alles bewegt   Die intimä Situation in der sich vEr Alles kOnStituierT Ist gefüllt miT  BeGegnungen, die auf Fehldeutungen beruhen, irritieren und aus dem Takt gehen – – n. an abnormal change in voice quality. Der Sound ist veribel, different und Absorb. Dadurch entstehen Töne, die die Mitglieder verwirren, die den VerwandTen innerhalb seiner Sphäre gemeinsam als Familie formen, erleben ens sie durch die Intimität der Nähe Grenzen, die in selbstgewählten Familien leichter gebrochen werden können. Die Auflösung transgenerationaler Gefühlsvererbung.  Was geschieht in  – die mitglieder meiner familenkonstrukten Situation sind meine Partnerinnen, sie streben jedoch gegen und widerständig gegen meine Aura   Halt Stop, hey. und nicht weiter. Separate An ordnung    Während wir uns sehnen, erkennen wir, dass meine Wahl eine andere wäre. Was, wenn ich wähle.   Was, wenn sie ausdauernd ist Ich erstelle mir ein neues Konstrukt. Haare, Form, Figur, Beruf, anderes bei wahr, andere wenn gültig, andere wenn gegenwärtig – erscheint sie mir als illusionsgestalt, als Spielerin der Stille. Die Vorstellung eines Sounds. Jeder Sound ebeeinträchtigt vollkommene Ruhe. Es trifft mich – Stille.   Sie hat ihre Schwester als Avatar.   Text – evdokia michailidou Reading: 2. Juli 2026   Kunsthafen Kunsthaus Rhenania im Rahmen der Performativen Ausstellung: Visage Regime     Zeichnungen: evdokia michailidou

Felonies and so the birdy birdy

felonies and so the birdy birdyevdokia michailidou 10- 31. Oktober 2025 Eröffnung am 10. Oktober 19 UhrFinissage am 31. Oktober 19 UhrKostüm und Text: evdokia michailidouSzenenbild: evdokia michailidouVoice Performance mit Kalimba: Annette Elster   Sound Poetry Installation: Felonies and so the birdy birdy Field Recording: Felicity Mangan  Text: evdokia michailidou   Wo?Richas DigestConcept Show Room RD Parkplatzloge Lothringer Strasse 51 50677 Köln felonies and so the birdy birdyDie Kölner Autorin Evdokia Michailidou entwickelt Texte über natürliche Seinsweisen, die in Verbindung zu kosmischen Bewegungen stehen. Daraus entsteht eine Sound Poetry Installation, die in ein vielschichtiges Klangbild-Arrangement übersetzt wird. Soundscapes und Flügelschläge in den Field Recordings von Felicity Mangan treffen auf Text-Fragmente, die in zwei Akten eine akustische Erzählung,  zwischen Himmel und Erde, Mythos und Gegenwart beschreibt:Die Installation begreift Klänge als Bilder, Collagen und Erinnerungen – eine Ode an den Himmel, offen in Anfang und Ende. Der Text wird von Evdokia Michailidou gesprochen. Unter Toten ist eine Voice Performance mit Kalimba.Annette Elster, Künstlerin der Insel Hombroich, interpretiert das Seikilos Lied in einer zeitgenössischen Version. Der Text wurde von evdokia michailidou verfasst und spielt mit gegenwärtigen Vorstellungen des Seikolos Liedes. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturamts der Stadt Köln Foto: Markus Schulze

Unsortierte Schönheit

UNSORTIERTE SCHÖNHEIT von Evdokia Michailidou Video-Audio-Installation über die Gefahren des hybriden Faschismus.Die Video-Sound-Poetry Installation thematisiert die Ausgrenzung und Gefährdung psychisch erkrankter Menschen. Die Themen Stigmatisierung und gesellschaftliche Ignoranz werden im Text und der performativen Visualisierung als Vorstellung und Bildhaftigkeit der Wahrnehmungen beschrieben und mit fragmentierenden Techniken erarbeitet. Teilweise spiegeln sie den inneren Zustand Betroffener wider und fordern ein Umdenken imöffentlichen Umgang mit psychischer Erkrankung. Die Installation warnt eindringlich vor derwachsenden Gefahr durch faschistisch-rechtspopulistische Strömungen, die psychischerkrankte Menschen entmenschlichen, pathologisieren und ausgrenzen. Die Arbeit verstehtsich als künstlerischer Widerstand gegen Ideologien, die Vielfalt und Verletzlichkeit alsSchwäche diffamieren und ausnutzen. Nach dem Erleben der Installation sind die Zuschauer eingeladen, Fragen zu stellen undsich im Künstler*innen-Gespräch auszutauschen. Dieser dialogische Raum bietet dieMöglichkeit zu zeigen, wie Kunst zur Sichtbarmachung und Enttabuisierung psychischerErkrankungen beitragen kann. Das Gespräch kann auch persönliche Eindrücke teilen,Hintergründe zur Entstehung der Arbeit erklären und anregen gemeinsam übergesellschaftliche Verantwortung nachzudenken. Duo Pascal und Mar.Gerrit mit EvdokiaMichailidou © adhs_is_power Ausstellungseröffnung mit Künstler*innen-Gespräch: Samstag, 18. Oktober, 19 Uhr – Herzliche Einladung!Ausstellungsdauer: 19. Oktober bis 23. NovemberÖffnungszeiten: Nach Vereinbarung und während Spielzeiten

Flat Earth Act Shivers

FLAT EARTH ACT SHIVERS   Mit der Berliner Opernsängerin Alexandra Pyatkova und der Düsseldorfer Künstlerin Ingrun Schnitzler zeichnet die 30-minütige Performance eine Gefahrenlage in poetischen Bildern. Die Skulpturen des Künstlers Hagen Keller setzen das Bühnenbild als Erzählung um. Die lyrische Dichtung von Evdokia Michailidou beschreibt neue Formen der Ästhetik und erzählt von einer Welt der Täuschung und Desinformation. Auf einer flachen Welt spielen sich die Verschwörungsmythen ab und in ihr die Sequenzen der utopischen Suche nach Wahrheit. Die Flache Welt ist im Spiel der Täuschung als unwahre Vorstellung eine imaginierte Wirklichkeit.  Die elektronische Komposition von Jan Arlt reflektiert die Inhalte von Wahrheitssuche und den Paradigmen der psychischen Vorgänge. Die Ausstellung zeigt die Skulpturen des Performance- Künstlers und Bildhauers Hagen Keller. Dramaturgie/Dichtung/Regie: Evdokia Michailidou | Regie-Assistenz: Jan Henin | Bühnenbild: Hagen Keller | Künstlerische Beratung: Julia Stefanovici | Komposition: Jan Arlt |Performer:innen: Alexandra Pyatkova, Ingrun Schnitzler | Dokumentation Film-Video: Markus Schulze Kuratiert von Evdokia Michailidou Fotos: Markus Schulze   Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem Kulturamt der Stadt Köln für die Unterstützung und Beim Kunsthafen des Kunsthauses Rhenania. Der Labor Projektgalerie am Ebertplatz und dem Brunnen e.V. gilt unser großer Dank für die Bereitstellung ihres Platzes für die erfolgreiche Aufführung im September 2025.

Lydia Balke – Stupid to hide the past under snow of last april

Lydia Balke     Excuse me. Or not.  2019    – limited edition   Wenn Kreaturen und Wölfe in wilder Nähe mit Füchsen zusammentreffen und die harten Wildgeweihe den Menschen ungerührt erkennen, öffnen sich abseitige Welten – smarte Spiegelungen von Abwesenheit, durchzogen von klirrenden Formen frostiger Arroganz. Wir sehen darin Akteur*innen, deren kalter Blick durch graue Landschaften und dunkle Wälder schweift, so schonungslos und zugleich fein, wie es nur die Wahrheit sein kann. Diesen direkten Zugang ins Drastische, das rohe Gefühl im Blick – ist Segment, in Andeutungen gedacht, aber in reale Orte gemalt. Lydia Balkes Bilder in Öl steigen damit in die Grundthemen Dunkelheit, Leid, defekte Übereinkünfte ein. durch die stillen Details realistischer Vorstellungen von Tauben, Mäusen und Frauen mit Schlachtmessern, zeigen die Bilder lebensnahe Episoden – als Merkmale von Düsternis, Drastik und Gefangenheit. So erzählen Lydia Balkes Bilder zwar vordergründig die Geschichten der Not, der Missgunst, der Einsamkeit, zeigen aber vor allem die Verletzlichkeit  – der Tiere und der Menschen und der Welt, die ein Teil von uns ist. Sie zeigen dies so eindringlich, dass man den Tanz der Kreaturen auf Messers Schneide und in den Knochen fühlt. Die Werke stellen uns vor die Entscheidung: Entweder dem Pfad der Undurchdringlichkeit zu folgen oder den Ausdruck eines abseitigen menschlichen Argwohns im Verstehen aufzulösen – an der Schwelle zur Hoffnung. Es ist, als erschafften sie eine Welt, die unserem Auge als reale nicht gegenwärtig ist, die jedoch als Empfindung realer Begebenheiten unmittelbar und präzise ihre schmerzhafte Wirkung entfalten kann. Lydia Balkes Auseinandersetzung mit diesen Seinsweisen und Wesenheiten wirkt wie die Begegnung mit echten […]

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